Heute schon wissen, was morgen passiert? Von Cobot bis Quantencomputer: Unser Trendradar zeigt Ihnen, welche Trends die Produktion auf dem Weg zur Industrie 4.0 wirklich verändern werden – und gibt Ihnen eine Experteneinschätzung zum Digitalisierungspotenzial und Reifegrad der Trends.

Impuls

Trends gibt es viele – aber welche sind wirklich wichtig für mich?

Nahezu täglich prasseln neue Buzzwords auf uns ein. Was davon ist wirklich wichtig? Wir haben uns mit der Trendlandschaft beschäftigt und identifiziert, was die Produktion von morgen wirklich beeinflussen wird. Wir lenken den Blick dabei auf das Wesentliche. In detaillierten Trendportraits finden Sie neben einer aktuellen Einschätzung der Realisierbarkeit und den Herausforderungen auch konkrete Anwendungsbeispiele. Außerdem setzen wir die Produktion in Beziehung zur Stadt der Zukunft. Unser Radar ist eine Momentaufnahme und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Trendradar

Wer die Potentiale für eine bereichsübergreifende Optimierung der Produktion heben will, muss wissen, wo er steht.

Viele Trends rund um Industrie 4.0 stehen in Beziehung zueinander. Der Grund? Erst ihr Zusammenspiel erlaubt die Ausschöpfung des vollen Potenzials von Industrie 4.0 und schafft damit einen „Megatrend“. Im Zentrum steht die Produktion: Werden die Industrie 4.0-Trends in einer Fabrik umgesetzt, ist der Megatrend „Smart Manufacturing“ geboren. Der folgende Ausschnitt eines Produktionsprozesses aus dem Karosseriebau veranschaulicht beispielhaft Smart Manufacturing in der Automobilindustrie.

Interessiert? Wir schicken Ihnen gerne detaillierte Informationen zu den Anwendungsfällen und Risiken der Trends zu. Schreiben Sie uns an. 

Smart Manufacturing

Auf dem Weg zur Produktion der Zukunft.

Flexibel, verlässlich und schnell – diese Punkte wünscht sich jeder Produktionsleiter in der Fertigung. Was sich so selbstverständlich anhört ist oft noch Zukunftsmusik. Denn häufig fehlen der passende Ansatz oder die richtige Technologie, um den Traum von Industrie 4.0 überhaupt zu erfüllen. Was wichtig ist: Alles muss Hand in Hand arbeiten. Damit sind nicht nur Cobot und Mensch gemeint, sondern die Technologien an sich. Wie smart ist Ihre Produktion?

Smart City

Von der Stadt zum smarten Ökosystem.

Die Transformation von der analogen Stadt zur vernetzten Smart City ist eine Chance für Unternehmen: Wer die Schnittstellen zwischen Smart Manufacturing und Smart City nutzt, wird automatisch Teil eines intelligenten Ökosystems, das Vorteile für beide Welten schafft. Voraussetzung für das Gelingen sind IoT-Technologien. Sie lichten das Dickicht des Dschungels, helfen dabei, Rahmenbedingungen einzuhalten und sichern Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

Im Jahr 1960 stand ein Münchner Unternehmen vor einer großen Herausforderung: Die Produktion von Automobilen innerhalb eines Wohngebiets. Bereits damals ließ die Urbanisierung Fabriken in der Stadt entstehen, die jedoch nur schwer mit Ressourcen versorgt werden konnten. Mobilität in der Stadt ist noch immer ein wichtiger Treiber für Wachstum und Fortschritt – und stellt aufgrund ihrer Vernetzung noch immer eine Herausforderung dar.
Intelligente Verkehrsplanung, der Ausbau des Nahverkehrs und eine clevere Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer sind elementar für Smart Mobility. Denn ein erhöhtes Verkehrsaufkommen oder ungünstige Ampelschaltungen bringen den Stadtverkehr rasch zum Erliegen. Das bekommen nicht nur die Menschen in der Stadt zu spüren, sondern auch die angebundenen Unternehmen: Eine verspätete Warenlieferung zwingt im schlimmsten Fall die komplette Produktion in die Knie – mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen. Das IoT steuert und überwacht deshalb in Zukunft den Verkehrsfluss an Flughäfen, im Straßennetz und beim Schienenverkehr. Das Ergebnis ist ein intelligentes Verkehrsleitsystem, das Staus nahezu vollständig aus der Stadt verbannt.

Städte sind wesentliche Verursacher des Klimawandels – und zugleich massiv davon betroffen. Ein Großteil der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen und bis zu 75% des weltweiten Energiebedarfs entfallen auf Städte. Die räumliche Nähe von Energieversorgern und -verbrauchern hat jedoch auch Vorteile. Sie ermöglicht integrative Konzepte. Im Fokus stehen neben der Energieeffizienz auch die intelligente Steuerung, Speicherung, Erzeugung und Verteilung von Energie. Unternehmen benötigen viel Energie, um ihre Produktion am Laufen zu halten. Energie aus erneuerbaren Quellen bietet nicht nur Vorteile für das Image von Unternehmen. Sie lässt sich außerdem mit dem Energiesystem der Smart City koppeln.
Dezentrale Energieerzeuger und -speicher auf dem Gelände von Unternehmen können in Zukunft aktiver Teil des Gesamtenergiesystems werden – und sogar dabei helfen, teure Lastspitzen zu vermeiden. Die intelligente Kopplung von elektrischen und thermischen Systemen schafft weitere Vorteile und eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, völlig neue Geschäftsmodelle auszuprobieren. Abwärme aus Industrieprozessen könnte die Wohnungen der Smart City heizen und überschüssiger Strom aus den Solarzellen auf dem Firmengelände sind ideale Stromlieferanten für die städtische E-Mobility-Flotte.

Mit der Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt in einem beispiellosen Tempo. Neue Geschäftsmodelle sind dank digitaler Technologien und Prozesse einfacher denn je umzusetzen. Ein neues Geschäftsmodell ist Crowd Production. Das Konzept vernetzt die Produktion verschiedener Unternehmen auf regionaler Ebene. Die Akteure kreieren, entwickeln und produzieren gemeinsam. Dennoch konzentriert jeder sich auf seine Expertise und erweitert diese um die Stärken anderer Unternehmen in der Region. Die Produktion wird damit dezentral und flexibel gestaltet.
Crowd Production wirkt sich positiv auf die Planung von Produktionskapazitäten aus. Damit lassen sich neue Technologien und Wirtschaftsmodelle viel schneller entwickeln und umzusetzen. Die regionale industrielle Wertschöpfung erlebt einen Aufschwung, der die Wirtschaft belebt. Ziel ist es, die Voraussetzungen für den Ausbau der bisher viel zu gering ausgeprägten Systemlieferung des Mittelstands hierzulande zu entwickeln und ihn international konkurrenzfähig zu machen.

Exkurs

Mit Sicherheit den richtigen Zugang finden.

Vernetzte Welt und alles transparent? Nicht ganz: Die digitale Welt hält auch Herausforderungen bereit. Vor allem im Bereich Cybersecurity und Digital Access Rights Management. Je ausgeprägter die Vernetzung, desto größer sind die Angriffsflächen und der Impact eines möglichen Angriffs – besonders in Produktionen mit hohen Volumina. So verfügen viele einfache Sensoren, die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit messen, derzeit über keine Advanced-Encryption-Standards. Stattdessen sind sie im Einsatz, bis sie kaputt gehen, da nachträgliche Update viel zu teuer und aufwendig wären oder schlicht vergessen werden. Ein einheitlicher Security-Standard für Industrie 4.0 fehlt und viele beschäftigt die Frage, wie End-to-End-Security wirksam umgesetzt werden kann. Egal wie die Lösung aussieht – es ist wichtig, diesen Punkt zu priorisieren, die Produktion up-to-date zu halten und vor allem die Belegschaft zu sensibilisieren. Nur so gelingt es, eine Business Continuity sicherzustellen.

Kontakt

Philipp Karner

T. +49 89 122219642
philipp.karner@ventum.de

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